Drucken

Curcuma - Naturgold

Curcuma - Naturgold

Anzeige pro Seite
Sortieren nach

Bio Curcuma Tabletten 300 Stück mit Curcumin aus Curcuma und Piperin aus Pfeffer

Artikel-Nr.: CurcumaTabl300

12,95 *
100 Stück = 4,32 €
Auf Lager
innerhalb 2 Tagen lieferbar

Bio Curcuma Pulver 100g Mischung aus Curcuma mit Pfeffer

Artikel-Nr.: Curcu100g-4708

11,95 *
1 kg = 119,50 €
Auf Lager
innerhalb 2 Tagen lieferbar

Bio Curcuma Forte 90 Kapseln Mischung Curcuma-Extrakt & Piperin aus Pfefferextrakt

Artikel-Nr.: CurcumaForte90

24,95 *
100 Stück = 27,72 €
Auf Lager
innerhalb 2 Tagen lieferbar

Bio Goldene Milch 70 g Pulver zur Zubereitung eines Curcuma Latte Getränks

Artikel-Nr.: CurcumaGoldMilch

6,95 *
100 g = 9,93 €
Auf Lager
innerhalb 2 Tagen lieferbar
*
Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand

Curcuma - Naturgold

Curcuma ist der orange-rote Hauptbestandteil von Currypulver. Die Heilpflanze wirkt entzündungshemmend und kann dabei helfen, Zivilisationskrankheiten vorzubeugen. Welche Beschwerden lassen sich lindern und was sagt die Wissenschaft zur Wirkung von Kurkuma?

Curcuma, auch Gelbwurz, Gelbwurzel oder Kurkuma, gehört zur Familie der Ingwergewächse und wird seit Jahrhunderten in der Traditionellen Indischen und Chinesischen Medizin nicht nur als Gewürz sondern auch als Heilpflanze eingesetzt. Die heilende Wirkung ist im gelben Farbstoff Curcumin in den Wurzeln der Pflanze enthalten. Curcumapulver ist in Deutschland vor allem als Hauptbestandteil von Curry-Mischungen bekannt und verleiht dem Gewürz seine intensive Farbe.

Wirkungen und Nebenwirkungen von Kurkuma

Der Fabstoff Curcumin im Curcuma wirkt in erster Linie stark antioxidativ, also bekämpft freie Radikale und beugt damit Entzündungen vor. So schützt es die Zellen vor umwelt- und altersbedingten Veränderungen und deshalb vor Erkrankungen des Alters. Daneben wird die Gelbwurz als Heilpflanze geschätzt, weil ihre Wirkstoffe unter anderem auch die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit anregen.

Allerdings kann man bei hohen Dosen mögliche Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall und Reizungen des Magens nicht auszuschließen. Toxische Reaktionen konnten bisher nicht beobachtet werden, allerdings sind Organschäden bei der Einnahme unüblich hoher Mengen über einen sehr langen Zeitraum denkbar. Daher: Bitte nicht übertreiben!

Was ist bei der Einnahme von Kurkuma zu beachten?

Schwangere und Stillende sowie Personen mit Gallensteinen sollten auf Nahrungsergänzungsmittel mit Curcumin verzichten. Diese Personengruppen können Curcuma aber als Gewürz oder als Bestandteil in Gewürzmischungen in üblicher Menge bedenkenlos verwenden. Die Europäische Behörde EFSA limitierte die tägliche Höchstdosierung auf zwei mg Curcumin pro Kilogramm Körpergewicht. Bei den meisten bisherigen Studien zur Wirkung von Curcuma wurden Dosen von bis zu acht Gramm täglich verabreicht. Es sollte auf sehr hohe Dosen über einen längeren Zeitraum hinweg verzichtet werden, um keine Organschäden (beispielsweise der Leber) hervorzurufen.

Heilpflanze Kurkuma hat viele Anwendungsbereiche

Curcuma hat erwiesenermaßen zahlreiche schützende Funktionen für unsere Gesundheit. Die Wirkung von Curcumin wird bereits seit Jahrzehnten in experimentellen Studien und am Menschen untersucht. Die Ergebnisse geben zwar in den meisten Fällen nur lückenhafte Hinweise auf die Wirksamkeit, sie sprechen aber für den Einsatz unter anderem bei folgenden Beschwerdebildern:

  • Reizdarmsyndrom
  • Magen-Darmgeschwüre
  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa
  • entzündliche Gelenkserkrankungen wie rheumatoide Arthritis
  • mehrere Krebserkrankungen wie Darm-, Mund- oder Knochenmarkkrebs
  • Dysfunktionen der Gallenblase
  • Alzheimer-Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes mellitus
  • Hautkrankheiten wie Psoriasis oder Akne

Studien geben außerdem konkrete Hinweise darauf, dass eine Einnahme von Curcuma die Nebenwirkungen von Chemo- und Strahlentherapien verbessern könnten.

Curcuma bei Magen- und Darmerkrankungen

Bei Verdauungsbeschwerden spricht sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den täglichen Verzehr von drei Gramm der Gelbwurzelhaltigen Präparate aus. Auch beim Reizdarmsyndrom haben mehrere Studien gezeigt, dass sich die Beschwerden mit Curcuma bessern können. Außerdem trägt Curcumin auch bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Colitis ulcerosa zum Behandlungserfolg bei. Bei Patienten mit Colitis ulcerosa, die zusätzlich zur Standardmedikation täglich Curcuminpräparate zu sich nahmen, traten die Krankheitssymptome seltener wieder auf. Deshalb wird Curcumin auch in der Leitlinie zur Behandlung von Colitis ulcerosa begleitend empfohlen.

Curcuma gegen Alzheimer?

Demenzerkrankungen wie Alzheimer führen zu unwiderruflichen Schäden im Gehirn. Gehirngewebe, das einmal abgestorben ist, lässt sich bislang nicht wiederbeleben. Forscher vom Institut für Neurowissenschaften und Medizin in Jülich könnten jedoch einen Weg gefunden haben, diesen Prozess rückgängig zu machen und gesunde Gehirnzellen nachwachsen zu lassen. Die Wissenschaftler verwendeten für ihre Tierstudie Kurkuma. Aus der Pflanze extrahierten die Wissenschaftler den Pflanzenstoff Turmeron. Diese Substanz injizierten sie in die Gehirne von Ratten, die an Alzheimer erkrankt waren.

Im Verlauf der Studie zeigte sich, dass die beschädigten, geschrumpften Gehirnteile langsam wuchsen und ihre Funktion wieder aufnahmen. Der Pflanzenstoff hatte kranke Nervenzellen dazu angeregt, sich selbst zu reparieren. "Es ist also möglich, damit den Reparaturmechanismus im Gehirn anzuregen", sagt Studienleiterin Maria Adele Rüger. Und je höher die Dosis von Turmeron, desto mehr gesundes Gehirngewebe wurde wiederhergestellt.

Alzheimer: Forschung steht noch am Anfang

Bereits an Alzheimer Erkrankte mit Kurkuma in hohen Dosen zu behandeln oder die Heilpflanze vorbeugend einzusetzen ist bei der Demenzform nicht erfolgversprechend: Der Wirkstoff ist nur dann effektiv, wenn er direkt ins Gehirn injiziert wird – eine Anwendungsform, die mit zahlreichen Risiken verbunden ist. Zusätzlich wären für den Menschen extrem hohe Mengen an Turmeron erforderlich.

Trotzdem ist die Entdeckung der deutschen Forscher ein Meilenstein für die Erforschung und später womöglich auch die Behandlung von Alzheimer. Rüger erklärt: "Vermutlich könnte man Stammzellen damit behandeln, die sich dadurch zu speziellen Gehirnzellen entwickeln, die den Reparaturmechanismus anregen."

Senkt Curcuma den Cholesterinspiegel?

Zahlreiche Studien haben Curcuma auch hinsichtlich einer möglicherweise regulierenden Wirkung auf die Blutfettwerte untersucht. In Tiermodellen wurde eine Senkung von Cholesterin und Triglyzeriden beobachtet. Doch keine klinische Studie und auch eine systematische Auswertung fünf verschiedener Studien konnte bisher eindeutig bestätigen, dass Curcuma eine blutfettsenkende Wirkung auf den menschlichen Organismus haben. Weitere Untersuchungen, vor allem an Menschen mit erhöhten Bluttfettwerten, sind nötig, um diesbezüglich abschließende Aussagen treffen zu können.

Höhere Bioverfügbarkeit von Curcuma

Die Bioverfügbarkeit von Curcumin in seiner natürlichen Form ist wie auch bei anderen Antioxidantien gering. Das bedeutet, dass die Substanz den Körper größtenteils ungenutzt wieder verlässt. Es gibt verschiedene Methoden, um die Bioverfügbarkeit zu verbessern und damit die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma besser nutzen zu können: Durch die Mizellen-Technologie wird die Bioverfügbarkeit von Kurkuma um das 185-fache erhöht. Mizellen kommen auch im natürlichen Verdauungsprozess des Menschen vor. Die Curcuminmoleküle werden in die Mizellen eingebunden, wodurch der Wirkstoff die Darmwand leichter passieren kann.

Eine Kombination mit anderen Wirkstoffen, zum Beispiel Boswellia (Weihrauch), kann die Wirkung von Curcuma synergetisch unterstützen. In Form eines Nahrungsergänzungsmittels, in dem beide Heilpflanzen kombiniert sind, können die Wirkstoffe dem Körper zugeführt werden.

Curcuma_ausfuehrliche_Beschreibung_von_Raab

004-01